Medienökonomie ist aus unserer Sicht eine Teildisziplin der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, die sich aber auch verschiedener Ansätze und Methoden der Wirtschaftswissenschaften bedient und auch im Vergleich zu anderen Branchen die Besonderheiten der Medien herausarbeitet. Dabei dürfen jedoch die gesellschaftlichen und individuellen Funktionen der Medien nicht vernachlässigt werden. Medienökonomische Forschung muss deshalb den Konsequenzen der ökonomischen Organisation der Medien z.B. auf andere Teilsysteme der Gesellschaft wie die Politik, besondere Beachtung schenken. Dies wird u.a. mit Forschung zum Prozess der Ökonomisierung geleistet. Die Arbeit der Abteilung konzentriert sich auf fünf Forschungsfelder:
Medienmarketing, Medienmarken und Reputation
Management der Medienproduktion
Im Kontext von Medienökonomie, Medienmanagement und Werbung befasst sich die Forschung der Abteilung sowohl mit der Makroebene (d.h. Mediensysteme und Medienmarktstrukturen) als auch mit der Mesoebene (Medienorganisationen und deren Strategien) und analysiert Medienmarktergebnisse (Medienleistungen und -angebote) u.a. als deren Auswirkungen.